Durch die große Überfischung der Gewässer gehören kapitale Fische wie Paul mittlerweile eher zur Ausnahme. Schuld daran sind das rückläufige Laichverhalten und die Überalterung der hiesigen Fischbestände. Ab und zu versuchen Angler den Fischbestand zu verjüngen, indem sie Fische aus anderen Gewässern auswildern. Der Fischbestand vermischt sich jedoch nur langsam und so bleibt es weiterhin ruhig um Paul. In letzter Zeit beklagen sich viele Angler zunehmend über ihren schlechten Fang. Zwar sind ihre Netze nicht gänzlich leer, da sie weiterhin einige passable Fische überlisten, aber es finden sich auch vermehrt grätige Bleie in den Netzen wieder. Nicht selten werden viele der gefangenen Fische aufgrund ihrer minderen Qualität oder Größe direkt nach dem Fang wieder zurückgeworfen. Wenn der ein oder andere Fisch aus Pauls Schwarm dann doch von einem Angler gefangen wird, stürzen sich die anderen Angler auch auf diesen Spot und versuchen dort mit noch phantasievolleren Haken und Ködern ebenfalls einen Paul zu fangen.

Einige Angler schauen sich aufgrund der misslichen Lage nach Fischgewässern im Ausland um. Sie versuchen zum Beispiel ihr Glück in den Fjorden Skandinaviens, wo es noch große Bestände mit Fischen von Pauls Kaliber gibt.

Die Angelvereine versuchen fieberhaft diesem Trend entgegen zu wirken und können kleine Etappensiege verbuchen. Die beschädigte Grundsubstanz der Fischbestände wir jedoch noch über eine längere Zeit für viel Kummer sorgen. Langsam dämmert es nun auch ihnen, dass sie viele Probleme unter denen sie jetzt leiden, selbst mitverschuldet haben.

Coming soon: Folge 3 „Retention Management“

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