Mit meiner Bar.werbung habe ich eine innovative Form der Bewerbung einem Praxistest unterzogen.

Mein Ziel war es, alle relevanten Daten in QR-Codes zu verpacken, um damit den Umfang des Bewerbungsschreibens zu minimieren, die Bewerbung zu innovieren und einen direkten Link zum Internet herzustellen. Meine Kontaktdaten und die Links zu meinem Xing-Profil sowie zum Blog, habe ich mittels eines QR-Code Generators umgewandelt. Des Weiteren habe ich einen zusätzlichen Code erzeugt, in dem ich verschlüsselt darauf hinwies, dass es sich bei der Bewerbung lediglich um eine Praxisstudie handelt. Das Anschreiben habe ich ausformuliert, um einen möglichen Informationsverlust zu vermeiden, denn umso umfangreicher die Texte werden, desto komplexer sind die QR-Codes. Aufgrund der daraus resultierenden hohen Detaillierung könnten daher Probleme beim Auslesen der Felder auftreten. Anschließend habe ich mich mit dieser fiktiven Bewerbung online auf 15 real ausgeschriebene Praktikumsstellen im Personalbereich beworben. Auf 11 Bewerbungen erhielt ich eine Reaktion, vier sind bis heute allerdings leider unbeantwortet geblieben. Zwei Unternehmen luden mich zu einem Bewerbungsgespräch ein, acht forderten hingegen ergänzend die klassischen Bewerbungsunterlagen an und von einem Unternehmen erhielt ich direkt eine Absage.

Nachdem ich mir telefonische Feedback zu den Bar.werbungen eingeholt habe, muss ich leider abschließend feststellen, dass die Zeit noch nicht reif für eine derartige Bewerbungsform ist. Zwar stieß die Bewerbung auf sehr großes Interesse, aber die Voraussetzungen um die Codes auszulesen, waren entweder nicht bekannt bzw. nicht vorhanden. Daher empfehle ich eine klassische Bewerbungsform lediglich mit einem QR-Code aufzupeppen und nicht komplett durch QR-Codes zu ersetzen. So könnte man beispielsweise Links zum eignen Social Media Profil, Blog oder zur Homepage verschlüsseln und unter „Interessen“ einfügen. Damit zeigst du, dass du dich mit innovativen Methoden auskennst und gleichzeitig gehen keine wichtigen Informationen verloren, falls die Unternehmen nicht über das nötige Knowhow verfügen sollten. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, dem empfehle ich dieses Video als Anregung!

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