Der 2007 erschienene Film “Vollidiot“ nach dem gleichnamigen Roman  von Tommy Jaud, ist zwar schon einige Tage alt, aber immer noch durchaus sehenswert. Ich finde den Film hinsichtlich des Employer Branding-Aspektes sehr interessant. Im Buch heißt es beispielsweise:

Ich hasse meinen Job. Manchmal glaube ich, der T-Punkt wurde nur deswegen eröffnet, um  mich arme Sau endgültig kleinzukriegen.

Zwar wurde aus der Telekom, aufgrund einer untersagten Drehgenehmigung, im Film die “Dingeling-AG“, aber nichtsdestotrotz wird deutlich, dass der Job in einem T-Punkt nicht das Gelbe vom Ei ist. Klar, in diesem Fall trägt der ungeliebte Job maßgeblich zu der Charakterzeichnung der Hauptfigur bei, aber warum nicht einfach mal positives Employer Branding im Sinne eines Placements betreiben? Warum kann der Held einer Story nicht mal von seinem nachsichtigen Arbeitgeber von seinem Job für seine Abenteuer freigestellt werden? Warum wird das Kind nicht einfach mal aus dem Betriebskindergarten der Firma abgeholt oder warum trifft man sich nicht beim firmeninternen Spinning-Kurs nach der Arbeit um die Handlung voran zu treiben? Placements, die im Marketing bereits funktionieren, könnten also perspektivisch auch für das HR-Marketing interessant sein.

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