Das Jahr 2012 steht ganz im Zeichen der Maya-Prophezeiung. Wenn man den Mayas Glauben schenken darf, endet am 21. Dezember 2012 alles Leben auf der Erde. Unabhängig ob wir nun an diese Prophezeiung glauben oder nicht, so sollten wir doch dieses Jahr nutzen und das Beste draus machen. Für HRler könnte der erste Schritt darin liegen, ein Bewusstsein für die sich „selbst erfüllende Prophezeiung“ zu entwickeln. Diese Prophezeiungen werden dadurch erfüllt, indem man sein Verhalten hinsichtlich der getroffenen Vorhersage bzw. Prophezeiung unbewusst anpasst.

Der sog. Rosenthal-Effekt kann in diesem Zusammenhang beispielsweise dazu beitragen, dass ein Mitarbeiter sich entwickeln und letztendlich selbst verwirklichen kann. Hierzu bedarf es eines Vorgesetzten, der an das hohe, jedoch noch verborgene Potenzial seines Mitarbeiters glaubt. Im Laufe der Zeit wird dieser Vorgesetzte unbewusst seinen Mitarbeiter in einem besonderen Maße fordern und fördern. Dadurch verbessern sich kontinuierlich die Leistungen dieses Mitarbeiters. Im Sinne einer selbsterfüllenden Prophezeiung bewahrheitet sich dann letztendlich die im Vorfeld getroffene Annahme des Vorgesetzten, da durch die unbewusste Förderung die ursprünglich getroffene Annahme eingetreten ist. Eine derartige Förderung kann auch dazu führen, dass die Selbstwirksamkeitserwartung des betroffenen Mitarbeiters steigt. Wenn der Vorgesetzte seine positiven Erwartungen durch beispielsweise der Förderung zum Ausdruck bringt, steigt die Erwartung des Mitarbeiters, dass dieser eigenständig aufgrund seiner neu erworbenen Kompetenzen die gewünschten Handlungen erfolgreich ausführen kann. In diesem Kontext spricht man dann auch vom sog. Galatea-Effekt.

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