Ab dem 27.02. wird auf RTL wöchentlich um 21:15 die dritte Staffel der Real-Life-Doku Undercover Boss ausgestrahlt. In sechs neuen Folgen mischen sich die Geschäftsführer von u.a. Kamps, Pit-Stop, des Malteser Hilfsdienstes und der Deutschen Fertighaus AG, getarnt als Hilfsarbeiter unter die eigene Belegschaft, um … ja eigentlich was genau zu bezwecken?

Da der Rosenmontag im Geister noch allgegenwärtig sein dürfte, liegt die Vermutung nahe, dass auch ein Geschäftsführer wie beispielsweise Herr Jaap Schalken (Kamps) einen Jeck in sich trägt.

„Da ich befürchtete, von den Angestellten erkannt zu werden, hatte ich beschlossen, drastische Veränderungen an meinem Äußeren vorzunehmen. Als erstes wurde mein Kopf kahlgeschoren, aber das war mir noch zu wenig. Also setzte ich eine schwarze Perücke auf, klebte mir Koteletten an und trug falsche Zähne – selbst meine Familie hätte mich so nicht wiedererkannt.“

Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass für die Unternehmer gewissermaßen der „realistische“ Einblick in die Arbeits- und Gedankenwelt der „einfachen“ Mitarbeiter bei diesem Experiment im Vordergrund stehen wird.

„In meinem Job ist es natürlich so, dass du die ungefilterte Wahrheit nie zu hundert Prozent bekommst. Als Jaap Schalken kennen mich meine Mitarbeiter, als Undercover Boss bekomme ich alles hautnah mit.“

Wie ungefiltert diese Wahrheit wirklich ist wenn die „realen“ Mitarbeiter stets von Kameras umlagert werden, bleibt allerdings offen. Gemäß dem Hawthorne-Effekt verändern nachweislich Teilnehmer einer Studie, angesichts der ihnen geschenkten Aufmerksamkeit, ihr natürliches Verhalten. Das sollte die Macher der Doku jedoch nicht weiter stören, solang sich der feine COO für die Quote mal ordentlich schmutzig macht und wenn es mit der ungefilterten Wahrheit nicht ganz so klappt, lässt sich diese schließlich immer noch ein wenig schön scripten.

Mein Fazit ist, dass egal was man von dieser Real-Life-Doku halten mag, es sich die beteiligten Geschäftsführer nicht nehmen lassen werden, etwas für das Employer Branding ihrer Firmen zu unternehmen … und das ist doch zumindest aus HR-Sicht etwas Löbliches!

Mehr dazu auf der Seite von RTL hier…

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