Wer gestern das Champions League Achtelfinalspiel zwischen Barcelona und Leverkusen (7:1) verfolgt hat, wurde Zeuge einer überragenden Vorstellung des grandiosen (dreimaligen) Weltfußballers Lionel Andrés Messi. So ziemlich jeder Fussballclub dieser Welt dürfte sich (nicht nur einen) Spieler wie Leo Messi wünschen, genauso wie jedes Unternehmen händeringend nach Mitarbeitern vom Kaliber eines Messi sucht.

Nicht erst seit gestern schauen sich Personaler Kniffe aus der Welt des Fußballs ab, sei es nun beim Scouting bzw. Recruiting neuer Talente, oder aber beim Teambuilding. Messi kann jedoch auch als ein Paradebeispiel für erfolgreiches Commitment herangezogen werden. Dafür lohnt es sich einen kurzen Blick auf seine Jugend zu werfen. Er litt in jungen Jahren an einer hormonellen Wachstumsstörung (Somatotropinmangel). Aufgrund seiner geringen Größe und den hohen Behandlungskosten, wandten sich seine Eltern nach zahleichen Absagen argentinischer Vereine an den FC Barcelona. Dort erkannte man schnell Messis Talent. Barça nahm ihn unter Vertrag und bezahlte ihm die Therapiekosten.

„Was der Club für mich tat, als ich klein und schwach war, kann ich ihm nie zurückgeben. Sie müssten mich rauswerfen, damit ich Barça verlasse. “ (spiegel.de)

Eine solche Aussage verdeutlicht eindrucksvoll wie erfolgreiches Commitment funktioniert. Neben dem normativen Commitment („Verpflichtungsgefühl“) ist es hier vor allem das affektive Commitment („Bauchgefühl“), welches Messi mit seinem Arbeitgeber, dem FC Barcelona verbindet.

Unternehmen müssen sich jetzt jedoch nicht gleich auf die Suche nach kleinwüchsigen Talenten begeben, denn eine fundierte und ehrlich gemeinte Erstausbildung kann  bei einem Azubi beispielsweise einen ganz ähnlichen Effekt hervorrufen.

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