Heute war es wieder soweit, die internationale Firmenkontaktmesse connecticum öffnete in Berlin zum 10x ihre Tore. Vom 24. bis zum 26. April bieten 350 Aussteller aus ganz Deutschland, Europa und Asien diverse Praktika, Studentenjobs, Abschlussarbeiten, Traineeprogramme und Direkteinstiege den Messebesuchern an.

Im Vergleich zu den früheren Veranstaltungsorten, wie beispielsweise dem Roten Rathaus oder dem Vorgarten der HTW, bietet der Flughafen Tempelhof genügend Platz für Aussteller und Besucher. Ordner weisen euch bereits vor dem Eintritt in den Hangar 5 (wenn ihr früh erscheint allerdings erst nach 10-minütigem Schlangestehen) ein. Die kostenfreien Tickets erhält man in einer Vorhalle, wo auch die Möglichkeit besteht Jacken und Taschen an der Garderobe (kostenfrei) abzugeben. Da es zwischen den Messeständen durchaus mal etwas heißer zur Sache gehen kann, empfehle ich euch diesen Service auch zu nutzen.

Ihr erhaltet an den Schaltern eine ID-Card. Die Karten berechtigt euch an den drei Messetagen (ohne sich erneut am Ticketschalter anstellen zu müssen) die Messe zu besuchen. Der Strichcode wird bei jedem Betreten und Verlassen gescannt (damit die Veranstalter aus sicherheitstechnischen Gründen jederzeit den Überblick behält, wie viele Besucher sich auf dem Gelände aufhalten). Nachdem ihr eure ID-Cards erhalten habt, gelangt ihr rechter Hand in die Zweite, die Ausstellerhalle. Seid ihr in der Ausstellerhalle angelangt, bauen sich vor euch (auf der linken Seite) die Messestände quer durch die komplette Halle auf.

Messestände unter der Lupe

Getreu dem Motto nicht kleckern – sondern klotzen, präsentierte sich Lidl gewohnt großflächig. Aber auch die anderen Stände brauchten sich nicht zu verstecken. 90% der Unternehmen sind hinsichtlich ihrer Zielgruppenansprache im Jahr 2012 angekommen. Auf den Stellenausschreibungen und Flyern findet man zahlreiche Verweise auf Facebook oder Xing-Profile, QR-Codes und auch sonst alles was das Social Media Herz höher schlagen lässt. Was mich allerdings etwas gestört hat, waren dieses Jahr die Arbeitgebersiegel. Nahezu jedes Unternehmen warb (teilweise aggressiv) mit ihren Arbeitgebersiegeln von TopJob, Top Arbeitgeber Deutschland, Fair Company oder Great Place to Work.

Etwas übertrieben hat es aber das CRF-Insitut. Gefühlt jedes zweite Unternehmen hatte einen Top Arbeitgeber Deutschland Aufsteller am Unternehmensstand zu stehen (macht euch mal einen Spaß draus und zählt alle). Als ich am CRF-Stand die Mitarbeiter darauf ansprach, bekam ich die Info, dass die CRF-Partner vor der Messe mit entsprechenden Aufstellern und einem dazu passenden Top Arbeitgeber Deutschland Unternehmenshandbuch ausgestattet wurden.

Wenn ihr euch erfolgreich durch die Ausstellerhalle gekämpft habt, erwarten euch in einer dritten Halle die Séparées für die Unternehmensvorträge. Da hier die (Sitz)Plätze begrenzt sind, empfehle ich euch bei interessanten Vorträgen schon etwas früher die Halle aufzusuchen. Zu guter Letzt kann ich euch  die UNICUM Lounge auf der connecticum wärmstens ans Herz legen. Falls ihr kurz verschnaufen wollt, erwarten euch hier kostenfreie Erfrischungsgetränke sowie Chips etc. und ihr könnt beim Verschnaufen den HEADIS-Profis beim Spielen zuschauen bzw. selbst eine Partie wagen. Die Lounge findet ihr rechter Hand wenn ihr die Ausstellerhalle betretet.

In diesem Sinne, viel Spaß und Erfolg euch auf der connecticum 2012!

Weitere Messetermine und Berichte findet ihr hier…

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  1. 0timverhoeven0 sagt:

    Hi,

    freut mich zu lesen, dass es die Connecticum in dein Blog geschafft hat. Ich war vier Jahre lang hintereinander auf der Connecticum und war immer sehr begeistert von der Messe. Von der Organisation bis zur Durchführung alles sehr gelungen.

    Kleine Anmerkung zu deinem Artikel:
    Du hast mehrmals vom Gütesiegel TopJob (http://www.topjob.de/) gesprochen. Auf den Bildern ist jedoch eine andere Arbeitgeberauszeichnung zu erkennen:Top Arbeitgeber Deutschland vom CRF-Insitut (http://de.toparbeitgeber.com/).

    Beste Grüße und viel Erfolg weiterhin mit deinem Blog!

    Tim

    • Hallo Tim,

      du hast vollkommen Recht, ich meinte natürlich auch die Top Arbeitgeber Deutschland – Auszeichnung. Da ich mich im Vorfeld des Artikels für die Auszeichnungsquoten, also das Verhältnis von teilnehmenden zu tatsächlich prämierten Unternehmen speziell bei TopJob (2012 ca. 54%) interessiert hatte, kam es im Eifer wohl zu dieser Verwechslung. Also nur gut, dass ich so aufmerksame Leser habe😉

      Beste Grüße
      Tibor

      • 0timverhoeven0 sagt:

        Hallo Tibor,
        kein Problem. Bei so vielen Auszeichnungen (trendence, Kununu, Great Place to work, regionale Top-Arbeitgeber-Auszeichnungen etc.) kann man schonmal durcheinander kommen😉
        Mir ist es auch nur aufgefallen, weil das Unternehmen, in dem ich arbeite vor 2 Wochen den Award von CRF bekommen hat.
        Wäre auch mal wieder ein interessantes Thema für einen Blog-Artikel…

        Cheers

        Tim

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