Durch Zufall fiel mir in dieser Woche die jüngst erschienene DVD „Kill the Boss 2“ in die Hände. Da der erste Teil wirklich sehr sehenswert war, entschied ich mich spontan zuzuschlagen. Der erste Teil handelt von den drei Freunden Nick Hendricks (Jason Bateman), Dale Arbus (Charlie Day) und Kurt Buckman (Jason Sudeikis). Alle drei leiden unter ihren sehr „speziellen“ Chefs.



Dem Büroangestellten Nick, wird die längst fällige Beförderung von seinem psychopathischen Chef Dave Harken (Kevin Spacey) verwehrt, der Zahnarzthelfer Dale wird unentwegt sexuell von seiner Chefin Dr. Julia Harris (Jennifer Aniston) belästigt und Kurt plagt sich nach dem Tod des Inhabers des Chemieunternehmens „Pellit and Son“ mit dem sadistischen Sohn und Erben Bobby Pellit (Colin Farrell) herum. In einer Bar fassen sie kurzerhand den Plan, sich ihrer Bosse zu entledigen und ab diesem Punkt kommt alles anders als geplant.


Die hochkarätige Besetzung trägt dazu bei, dass die Kömödie trotz zahlreicher Klischees bitterböse und sarkastisch daherkommt; kurzum: „Ein Vergnügen für Freunde von leicht schmutziger satirischer Unterhaltung.“ (Franziska Bossy, Stern)

Daher waren meine Erwartungen an den zweiten Teil sehr hoch. Zwar lief dieser schon im November vergangenen Jahres in den deutschen Kinos, ging aber damals gänzlich an mir vorbei. Nach gut an­dert­halb Stunden musste ich enttäuscht feststellen, dass der zweite Teil sehr viel an Wortwitz gegenüber dem ersten Teil eingebüßt hat. Auch hält der Titel nicht das was er verspricht, denn mit unliebsamen Bossen hat der Film rein gar nichts mehr zu tun. Zur Handlung sei an dieser Stelle nur so viel verraten (vielleicht möchte sich ja noch der ein oder andere ein eigenes Bild von dem Film machen): Nick, Kurt und Dale sind im zweiten Teil unter die Unternehmer gegangen. Promt werden die drei von ihrem ersten großen Vertriebspartner Bert Hanson (Christoph Waltz) über den Tisch gezogen. Doch bald schon ist der passende Ausweg aus der Misere gefunden; der Sohn Rex Hanson (Chris Pine) wird gekidnappt.

Mein Fazit: Der perfekte Film für einen verregtnen Samstagvormittag – zu mehr taugt der Film allerdings nicht!

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